Grüezi, hier ist Antonio!

Mein Name ist Antonio Delgado, und ich habe an der Universität von Valencia mein Degree in Translation and Interlinguistic Mediation erfolgreich abgeschlossen. Zusätzlich habe ich mein letztes Studienjahr des Bachelors an der Universität Innsbruck absolviert. Dies hat es mir ermöglicht, in Kontakt mit unterschiedlichen deutschen Dialekten zu kommen. Etwas, was normalerweise im Kontext des konventionellen Sprachenlernens nicht möglich ist.

Warum Learninginvivo?

Learninginvivo entsteht als ein alternatives Bildungskonzept. Wir sind daran gewöhnt, Sprachen in unnatürlichen Umgebungen zu lernen, die nicht die Vielfalt der echten Kommunikation wiedergeben können und dadurch zu künstlichen Ergebnissen führt: während Ermutigung zu Wiederholungen und erzwungenes Merken stattfindet, wird das tatsächliche Lernen verhindert.

Das heißt, viele Personen, die eine neu zu erlernende Sprache gut beherrschen möchten, können nicht die Vielfalt und die Realitäten, die die Sprache bietet, einschätzen. Der Grund hierfür ist, dass man lediglich in der standardisierten Sprache unterrichtet wurde. Es macht keinen Sinn darüber zu sprechen, wie authentisch und einzigartig der Tiroler Dialekt in Österreich, das Schweizerdeutsch, das Englisch in Australien oder das Spanisch in Granada ist, ohne im tatsächlichen Kontakt mit der Sprache beziehungsweise der Region zu stehen. Denn erst dies macht es einem verständlich, was die Sprache dieser Regionen so besonders macht.

Antonio Delgado

CEO and Founder

Wie arbeiten wir?

Unsere Idee ist es, dass eine Sprache im kommunikativen Kontext gelernt werden sollte, um ihre verschiedenen Realitäten und Möglichkeiten erlebbar zu machen. Sie ist etwas Lebendiges und sollte als etwas gesehen werden, das aktiv im Umlauf ist – so wie auch das Wasser zirkuliert und fließt – genau hier ist unser Startpunkt. Sprache muss als Forschungsobjekt gesehen werden, wenn sie aktiv im Umlauf ist. Am besten lernt man eine Sprache, indem der Gebrauch in realen Kontexten und im Alltag betrachtet wird. Gleichzeitig bietet es ein tieferes und besseres Verständnis der Kultur und der dahinterliegenden Geschichte.

Wir lehnen die Nutzung von Lehrbüchern nicht generell ab – ganz im Gegenteil, wir sehen sie als unerlässliches Werkzeug für das Erlernen einer Sprache. Jedoch sind wir der Ansicht, dass reines Bücherwissen, ohne adäquate und alltagsbezogene Anleitung, nicht zu den besten Resultaten führt. Man kann eine Sprache auf vielerlei Weise erlernen, aber unser Ziel ist es, die Sprachkompetenzen der unterschiedlichen Regionen unseren Lernenden zu vermitteln.

Ausgehend von dieser Idee verbinden wir unsere Lehrmethode mit einem Haupt- und einem Zusatzlehrer, dessen Rolle sich darauf konzentriert, die phonetischen und kulturellen Besonderheiten ihrer Region aufzuzeigen. Unser regionaler Muttersprachler wird entscheidend dafür sein, eine echte Verbindung mit der Sprache aufzubauen. Dadurch erübrigt sich ein langer Aufenthalt in diesem Land, und man kann durch unsere Lehrmethode die Vielfältigkeit der Zielsprache lernen und verstehen.

Abschließend kann man sagen, dass in solch einer globalisierten Welt, in der wir heute leben, wir alle technischen Möglichkeiten auch für den Unterricht nutzen sollten. Genau diese angebotenen Technologien haben zu einer großen Entwicklung neuer Möglichkeiten geführt. Dank lexikographischer Programme, die als Hilfswerkzeug zur Erstellung von Wörterbüchern dienen, können wir personalisierte Analysen der Sprache all unserer Schüler*innen anbieten. Dadurch sind wir in der Lage, sie bestmöglich auf ihrer Reise zu begleiten, individuelle Unterrichtsstunden anzubieten und ihnen dabei zu helfen, ihr volles Potential zu entfalten.